Das ich ja einen ausgeprägten Hang zum Backen habe, dürfte ja inzwischen bekannt sein. Ich liebe es, in der Küche zu stehen und aus Mehl, Zucker, Eiern und Butter diverse Kreationen zu schaffen, die an dem einen oder anderen Nachmittag bei Kaffee, oder jetzt auch Glühwein, verputzt werden dürfen.

Jetzt in der Weihnachtszeit stehen natürlich Plätzchen bzw. Kekse hoch im Kurs. Und wie soll es auch anders sein, haben Emily und ich uns in die Küche begeben, die Schürzen umgebunden und ein paar kleine Kunstwerke geschaffen.

Dieses Jahr hat die Weihnachtsbäckerei eine ganz besondere Bedeutung. Denn ich backe nun die Plätzchen, die sonst meine geliebte Mama gebacken hat. Leider kann sie meine Meisterwerke nun nicht mehr begutachten…. Aber das ist ein anderes Thema! Zurück zur Weihnachtsbäckerei, denn ich möchte Euch/Dich natürlich daran teilhaben lassen.

Was haben wir denn nun in diesem Jahr gezaubert? Angefangen von Butterplätzchen über Vanillekipferl, bis hin zu Spitzbuben und Mohnplätzchen.

Das ein oder andere Rezept ist aus einem Buch, welches bereits älter ist als ich. Das tut dem Ganzen allerdings nichts an, denn die guten alten Klassiker sind einfach oft noch die Besten. Und mich erinnern diese Rezepte an meine Kindheit, als ich mit meiner Mama in der Küche stand. Ja, und jetzt, jetzt stehe ich als Mama in der Küche und backe mit der Großen Plätzchen.

Backen mit Kindern ist natürlich etwas ganz anderes, als wenn man dies alleine tut. Als Mama lernst du schnell geduldig zu werden, denn kleinere Kinder haben nun einmal nicht die Geduld und Ausdauer, stundenlang an der Arbeitsfläche zu stehen, den Teig zu kneten, liebevoll auszurollen und geduldig alle ausgesuchten Förmchen zum Ausstechen zu verwenden. Meist ebbt das Ganze nach kurzer Zeit massiv ab, und die Mäuse möchten lieber mit dem Teig spielen….. Oder aber, sie wollen alles alleine machen. So dauert es dann schon mal eine gefühlte Ewigkeit, dass ein Backblech für den Ofen fertig wird. Ich war jedoch erstaunt, dass Emily eine große Portion Geduld aufbringen konnte, und eine Sorte ganz alleine Ver- bzw. Bearbeitet hatte. Natürlich auf eine ganz andere Art und Weise, wie ich dies getan hätte 🙂

Mächtig stolz präsentierte sie uns dann das Endergebnis, welches sich wirklich sehen lassen konnte.

Und welche Rezepte wir bzw. ich gebacken haben, das zeige ich Euch in einem anderen Blogbeitrag