Emily hat eine sehr unschöne Erfahrung gemacht. Spielzeuge können manchmal kaputtgehen. Aber besonders ärgerlich ist es, wenn es sich hierbei um die Lieblingspuppe handelt.

Da ist doch tatsächlich beim Spielen ein Bein abgefallen. Was an sich nicht so schlimm wäre, wenn es nicht irreparabel gebrochen wäre. Die Trauer war unglaublich. Als ich abends nach Hause kam, wurde ich direkt mit den Worten „Papa, kannst du das reparieren?“ begrüßt. Leider konnte ich in diesem Fall nichts machen. Die Befestigung war einfach viel zu schwach ausgelegt. Zwei kleine Plastikstege sollen tatsächlich dem regelmäßigen an- und ausziehen der Puppe widerstehen können. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen.

Am nächsten Tag habe ich dann direkt beim Hersteller angerufen und das Problem geschildert. Da Emily die Puppe von Oma und Opa zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, haben wir keine Rechnung dafür. In diesem Fall ist das allerdings unser Glück. Wir dürfen die Puppe direkt zum Hersteller schicken und bekommen innerhalb von drei Wochen einen kostenlosen Ersatz. Der Ersatz ist wohl auch ein modifiziertes Modell, welches andere Kniegelenke hat. Das lässt hoffen, dass dieses Mal das Spielvergnügen länger wie ein halbes Jahr anhält.

Auch wenn die ursprüngliche Konstruktion augenscheinlich zu schwach ausgelegt war, bin ich beeindruckt wie der Hersteller reagiert. Einerseits hat man das Produkt aufgrund mehrfacher Reklamationen verbessert, andererseits wickelt man Defekte auch sehr unbürokratisch ab. Hut ab! Das gibt es in der heutigen Zeit leider nicht mehr sehr oft.

Wir werden die Puppe am Wochenende verpacken, auf die große Reise schicken und sehnsüchtig auf den Ersatz warten.

Liebe Grüße,

Thomas